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Das Niederschlagsgebiet der Nidda umfasst ca. 2.000 km² (ca. 9% der Fläche Hessens) und gliedert sich nach drei Hauptlandschaften, die wiederum auch die Wasserläufe des Niederschlagsgebietes als charakteristisch für den Vogelsberg, die Wetterau und den östlichen Taunus kennzeichnen. Die Nidda, aus dem Vogelsberg kommend, nimmt als Hauptvorfluter des Niederschlagsgebietes alle wesentlichen Zuflüsse auf und leitet sie dem Main zu. Die größten Zuflüsse sind, die wie die Nidda im Vogelsberg entspringenden Gewässer Wetter, Horloff, Ulfa, Eichelbach, Laisbach, Nidder, Bleichenbach und Seemenbach. Aus dem Taunus kommen Usa, Erlenbach und Eschbach.

Typisch für den Vogelsberg ist die radiale Anordnung seines Gewässernetzes. Die Oberläufe aller Gewässer, ob sie nun in das Niederschlagsgebiet der Nidda, der Ohm, der Schwalm, der Fulda oder der Kinzig entwässern, streben sternförmig auseinander. Von ihnen sind diejenigen, die ihr Quellgebiet im Oberwald (600 bis 720m ü. NN) haben, die abflussreichsten. Für uns relevant sind hier die Nidda, der Eichelbach und die Nidder.

Die bedeutendsten Zuflüsse der Nidda kommen aus dem Vogelsberg. Der Hauptgrund sind die Niederschlagshöhen und die wesentlich ausgedehnteren Niederschlagsflächen. Die Zuflüsse aus dem Taunus, hier ist die Usa der größte, haben eine bedeutend kürzere Lauflänge und ein wesentlich kleineres Niederschlagsgebiet. Das im Taunus vorhandene Quarzit- und Schiefergestein ist ein schlechter Wasserspeicher und in den Sommermonaten fallen die Oberläufe der Taunusbäche regelmäßig trocken.

Die im Oberwald mit Lehm und Moor gefüllte ehemalige Kratermulde des Vogelsberges ist ein natürlicher Wasserspeicher und sorgte in der Vergangenheit für relativ gleichmäßige Quellschüttungen. Leider sind diese in den letzten Jahren stark rückläufig, so dass die Oberläufe der Gewässer, auch der Nidda, in den Sommermonaten trocken fallen. Die Nidda wird dann erst wieder unterhalb der Niddatalsperre zu einem fließenden Gewässer durch die hier erfolgende Mindestwasserabgabe.