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Neue Laichnester für die Niddatalsperre

Die Raubfische werden durch gezielte Besatzmaßnahmen vom Wasserverband NIDDA, der auch das Fischereirecht an der Niddatalsperre ausübt, gestärkt. Dadurch wird die Biomanipulation positiv beeinflusst und dazu beigetragen, dass die Wasserqualität verbessert wird.

Die Fische laichen normalerweise an den im Wasser stehenden Bäumen und Wurzeln ab. Aktuell, gibt es bedingt durch niedrige Wasserstände zu wenig natürliche Laichmöglichkeiten. Aus diesem Grund hat der Wasserverband NIDDA seit 2012 künstliche Laichnester in den See eingebracht. Es sind sogenannte Laichbürsten aus Kunststoff, die zusammen mit einem Gewicht im See versenkt werden. Nach der Montage an Land wurden die Nester von den Mitarbeitern des Wasserverbandes NIDDA mit dem Boot an die bevorzugten Stellen der Niddatalsperre transportiert und dort behutsam ins Wasser gelassen. Die künstlichen Laichhilfen finden ihre Hauptverwendung in Fischzuchten und bieten den Vorteil, dass weniger Bakterien und Pilze an den Fischeiern entstehen. Durch diese Maßnahmen unterstützen wir die natürliche Reproduktion von Fischen in der Niddatalsperre.