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Landrat und Verbandsvorsteher Herr Joachim Arnold – Neue Laichnester für die Niddatalsperre

Für die Besucher der Niddatalsperre ist zurzeit der niedrige Wasserstand auffällig. Grund dafür sind die geringen Niederschlagsmengen, die in den vergangenen Monaten gefallen sind. So waren der Dezember und Januar mit jeweils 50 mm und der Februar mit 30 mm Niederschlag viel zu trocken. Die Schneeschmelze, welche sonst die Talsperre für den Sommerstau füllt, blieb in diesem Jahr aus. Somit weist die Niddatalsperre aktuell einen 2 m niedrigeren Wasserstand als normal auf.

Durch den viel zu milden Winter und die warmen Temperaturen im März, findet die Laichzeiten der Fischarten wie Hecht, Barsch und Zander ca. 3 Wochen früher statt.

Die Raubfische werden durch gezielte Besatzmaßnahmen vom Wasserverband NIDDA, der auch das Fischereirecht an der Niddatalsperre ausübt, gestärkt. Dadurch wird die Biomanipulation positiv beeinflusst und dazu beigetragen, dass die Wasserqualität verbessert wird.

Die Fische laichen normalerweise an den im Wasser stehenden Bäumen und Wurzeln ab. Aktuell, gibt es bedingt durch den niedrigen Wasserstand zu wenig natürliche Laichmöglichkeiten. Aus diesem Grund hat der Wasserverband NIDDA erstmals künstliche Laichnester in den See eingebracht. Es sind sogenannte Laichbürsten aus Kunststoff, die zusammen mit einem Gewicht im See versenkt werden. Nach der Montage an Land wurden die Nester von den Mitarbeitern des Wasserverbandes NIDDA mit dem Boot an die bevorzugten Stellen der Niddatalsperre transportiert und dort behutsam ins Wasser gelassen. Die künstlichen Laichhilfen finden ihre Hauptverwendung in Fischzuchten und bieten den Vorteil, dass weniger Bakterien und Pilze an den Fischeiern entstehen. Durch diese Maßnahmen unterstützen wir die natürliche Reproduktion von Fischen in der Niddatalsperre, so Verbandsvorsteher Arnold abschließend.