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 Landrat und Verbandsvorsteher Joachim Arnold: „Die Saison für die Angelfreunde an der Niddatalsperre startet am 16. April 2014"

 

 Landrat und Verbandsvorsteher Herr Joachim Arnold

Neue Laichnester für die Niddatalsperre

 

 

Wer dabei sein will, braucht dazu allerdings einen Angelschein, der ab sofort an den örtlichen Verkaufsstellen erworben werden kann. Voraussetzung für den Erwerb eines Fischereierlaubnisscheines ist ein gültiger Fischereischein. Angelscheine können an den Verkaufstellen Campingplatz Schotten, Landgasthof Kupferschmiede in Schotten-Rainrod, Touristinformation in Schotten, Angelshop Engel in Mücke und im Bürgerbüro der Stadt Nidda erworben werden.

Der Wasserverband NIDDA, der die Fischereirechte an der Niddatalsperre ausübt, hat durch gezielte Besatzmaßnahmen den Fischbestand gestärkt. Es wurden 600 kg Karpfen und 600 einjährige Zander eingesetzt, so Verbandsvorsteher Arnold in der Information an die Angelfreunde. Die Besatzmaßnahmen basieren auf den biologischen Erkenntnissen der vergangenen Angelsaison.

Die Niddatalsperre besitzt mit über 20 Fischarten einen sehr artenreichen Fischbestand. Durch das große Nahrungsangebot wachsen die Fische in der Niddatalsperre sehr gut ab. Hechte, Zander, Barsch und Karpfen stellen für viele Petrijünger eine begehrte Beute dar.

Die Angler und Naturfreunde erwarten aktuell an der Niddatalsperre über 39 Hektar Wasserfläche mit einem Wasservolumen von ca. 3,5 Millionen Kubikmeter. Die Petrijünger können sich erneut auf eine verlängerte Angelsaison freuen. Sie beginnt am 16. April und endet am 31. Januar des nächsten Jahres.

Wie Verbandsvorsteher Joachim Arnold weiter berichtete, machen die Fänge teils kapitaler Fische wie Zander, Hecht und Barsch die Niddatalsperre in der Angelszene über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Der gute Zuspruch der Angler, der durch die steigenden Verkaufszahlen der Angelkarten belegt wird, zeigt, dass nicht nur im Niddastausee ein guter Fischbestand vorhanden ist, sondern dass auch die von dem Wasserverband durchgeführten Maßnahmen mit entsprechenden Investitionen erfolgreich sind. Weitere Berichte und Informationen rund ums Angeln an der Niddatalsperre erhalten Sie auf der Homepage des Wasserverbandes NIDDA (www.wasserverband-nidda.de).

Verbandsvorsteher Joachim Arnold wünscht allen Anglern an der Niddatalsperre „ Petri Heil“ und ein erfolgreiches Angeljahr 2014.

 

 

  

Für die Besucher der Niddatalsperre ist zurzeit der niedrige Wasserstand auffällig.

Grund dafür sind die geringen Niederschlagsmengen, die in den vergangenen Monaten gefallen sind. So waren der Dezember und Januar mit jeweils 50 mm und der Februar mit 30 mm Niederschlag viel zu trocken. Die Schneeschmelze, welche sonst die Talsperre für den Sommerstau füllt, blieb in diesem Jahr aus. Somit weist die Niddatalsperre aktuell einen 2 m niedrigeren Wasserstand als normal auf.

Durch den viel zu milden Winter und die warmen Temperaturen im März, findet die Laichzeiten der Fischarten wie Hecht, Barsch und Zander ca. 3 Wochen früher statt.

Die Raubfische werden durch gezielte Besatzmaßnahmen vom Wasserverband NIDDA, der auch das Fischereirecht an der Niddatalsperre ausübt, gestärkt. Dadurch wird die Biomanipulation positiv beeinflusst und dazu beigetragen, dass die Wasserqualität verbessert wird.

Die Fische laichen normalerweise an den im Wasser stehenden Bäumen und Wurzeln ab. Aktuell, gibt es bedingt durch den niedrigen Wasserstand zu wenig natürliche Laichmöglichkeiten. Aus diesem Grund hat der Wasserverband NIDDA erstmals künstliche Laichnester in den See eingebracht. Es sind sogenannte Laichbürsten aus Kunststoff, die zusammen mit einem Gewicht im See versenkt werden. Nach der Montage an Land wurden die Nester von den Mitarbeitern des Wasserverbandes NIDDA mit dem Boot an die bevorzugten Stellen der Niddatalsperre transportiert und dort behutsam ins Wasser gelassen. Die künstlichen Laichhilfen finden ihre Hauptverwendung in Fischzuchten und bieten den Vorteil, dass weniger Bakterien und Pilze an den Fischeiern entstehen. Durch diese Maßnahmen unterstützen wir die natürliche Reproduktion von Fischen in der Niddatalsperre, so Verbandsvorsteher Arnold abschließend.